Referat vom 4.Dezember 2025,Hyperthermie, Anwendung und Erfahrung
Schon im März/April wird die 1. Varroabehandlung durchgeführt, indem die verdeckelten Brutwaben 2 bis 3 an der Zahl im Varroacontroller für ca. 2h auf 42° erwärmt werden. So können 80% der Milbenpopulation eliminiert werden.
Im Sommer gegen ende Juli wird die Bienenkönigin in eine Duplex Bannwabe eingesperrt, mit einer Brutwabe die noch ausgebaut werden muss und einer frisch gestifteten. So kann der Varroa Druck nochmals stark reduziert werden und der Imker kann das Honigjahr bis in den August nutzen.
Die Herbstbehandlung im Sept.Okt. und die Winterbehandlung kann bei Bedarf mit Oxalsäure nachbehandelt werden.
Lukas Pirkheim und seine Frau Eliane wenden den Varroa Controller seit 2 Jahren an. Die Idee die Bienen ohne Chemie zubehandeln, bewog sie zu diesem Schritt. Diesen Sommer wurde ein 2. Gerät angeschafft um effizienter die Behandluing durchführen zu können. So schaffen sie es, zu zweit die 5 Bienenstandorte mit bis zu 7 Bienenvölkern an einem Wochenende zu behandeln. Bis jetzt sind sie mit ihren Erfahrungen zufrieden.
Bei der anschliessenden Fragerunde meldete sich Vinzenz Meyer, ehemaliger Kursberater, der aus Willisau angereist kam und gab seine 5 jährigen Varroacontroller Erfahrungen preis. Seit dem Einsatz habe er keine Winterverluste mehr.
Welch ein Zufall, da wir das Maidatum im 2026 noch offen stand, wird er über das Nicaragua Bienenprojekt einen Vortrag halten.
Die Präsidentin stellte die Frage in die Runde, ob wir einen Antrag zur Beschaffung eines Varroacontrollers stellen wollen. Wer wäre interessiert? Natürlich muss ein Konzept vorhanden sein, betreff Ausleihe, Tagesmiete, Rückgabe gereinigt etc. Sie wird die Erfahrungen des Simmentaler Vereins einholen und am nächsten Vereinsanlass im Januar 2026 darüber informieren.
Ein gelungener Abend neigte sich dem Ende entgegen und die knapp 20 Anwesenden bedankten sich mit mit einem kräftien Applaus
Weitere Informationen findet ihr unter dem Link:https://varroa-controller.de/