, Balduini Angela

Referat vom 5. Februar, Neuste Imkerinfos von Walter Gasser

Klimawandel seine Auswirkungen auf die Imkerei

Walter Gasser hielt einen spannenden Vortrag zum Jahresthema von Bienen Schweiz „Imkerei im Wandel – gestern, heute, morgen“. Wir danken ihm herzlich für seine Zeit .

Er zeigte auf, wie stark der Klimawandel die Vegetation beeinflusst. Das Wachstum im Frühjahr beginnt immer früher, die Blütezeit verschiebt sich, und die Winter werden kürzer. Diese Veränderungen wirken sich auf Tier- und Pflanzenarten sowie auf ganze Lebensräume aus.

Einige Beispiele verdeutlichen diesen Wandel:

  • Die Waldgrenze steigt. Für die Weisstanne wird es zu warm, und die Fichte wird künftig nur noch in höheren Lagen vorkommen.

  • Die Buche kann sich zwischen 900 und 1400 m ü. M. halten, während Robinien (Akazien) auch in unseren Regionen heimisch werden könnten.

  • Pflanzenschädlinge könnten zunehmen, was den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln verstärken dürfte.

Auch die Imkerei steht vor neuen Herausforderungen. Die Tropilaelaps-Milbe, die bereits im Osten Europas beobachtet wurde, könnte bald auch hier ein Thema werden – sie ist etwa dreimal kleiner als die bekannte Varroamilbe. Zudem könnte auch der Kleine Beutenkäfer in Zukunft Probleme bereiten.

Für Imker bedeutet dies, dass die Bienenvölker bereits im Frühjahr über genügend Stärke verfügen müssen, um die früh einsetzende Blütezeit optimal nutzen zu können.

Walter Gasser stellte zudem die Frage, welche Bienenrasse sich unter den sich wandelnden Bedingungen künftig am besten eignen wird – eine Frage, deren Antwort die Zukunft zeigen wird.

Sobald Bienen Schweiz weitere Beiträge zu diesem Thema veröffentlicht, werde ich diese selbstverständlich verlinken